Warum ins Kloster?! Dass ich mir das Kloster Lorsch als Praktikumsplatz ausgesucht habe, hat nichts mit einer besonders großen religiösen Verbundenheit zu tun. Ich erhoffe mir, von meinem Praktikum in der Welterbestätte Kloster Lorsch einen guten Einblick in das Berufsfeld der kulturellen Dienstleistungen zu bekommen und besonders im Bereich der Museumspädagogik. Außerdem wünsche ich mir, dass ich auch etwas über die historische und archäologische Arbeit lerne, da in Lorsch Ausgrabungen stattfinden.
Ich war im September 2009 schon einmal im Rahmen der Korea- AG in Lorsch und habe so schon einen ungefähren Eindruck von meinem Arbeitsplatz. Die Tatsache dass Kloster Lorsch über die UNESCO eine Partnerschaft mit dem südkoreanischen Kloster Haein-sa pflegt, das ich im Sommer 2010 besuchen werde, stellt für mich auch einen Reiz des Praktikums dar. Natürlich ist ein weiterer Reiz die Arbeit in einer UNESCO- Welterbestätte, wie es das Kloster Lorsch eins ist. Bei meinem Praktikumsplatz handelt es sich außerdem um das Fachgebiet „UNESCO-Welterbe und Kloster Lorsch“ der Landesdienstelle „Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen“.
Darunter kann ich mir im Moment noch nicht sonderlich viel vorstellen, werde also völlig unvoreingenommen diese Unterorganisation des hessischen Ministeriums kennen lernen. Wie ich von Herrn Dr. Schefers, dem Direktor des Fachgebiets gehört habe, werde ich mit ihm am Donnerstag den. 11.02.10 nach Wiesbaden zu einer Sitzung der Direktoren aller Fachgebiete fahren. Darauf bin ich jetzt schon wirklich gespannt.
Meine Aufgaben während des Praktikums stelle ich mir abwechslungsreich vor z.B. die Betreuung von Grundschulklassen während ihrer Mittelalterworkshops, die Arbeit in der Verwaltung, grundsätzlich die Arbeit in einer UNESCO- Welterbestätte und Besichtigung der Ausgrabungen.
Für mich ist das Kloster Lorsch eine Möglichkeit, viele verschiedene und abwechslungsreiche Berufsfelder rund um die kulturellen Dienstleistungen kennen zu lernen, zu erleben und Eindrücke zu gewinnen.
Meine Erwartungen an das Praktikum sind also relativ hoch und ich hoffe, dass ich nicht zu sehr enttäuscht werde. In Lorsch werde ich in einer von dem Kloster organisierten, für mich fremden Familie wohnen. Die zwei Wochen werden also in jeder Hinsicht spannend! (Lena)






